
Surf und Kultur im Baskenland
Eine der beliebtesten Regionen zum Surfen innerhalb Europas ist das Baskenland, das sich entlang der Pyrenäen erstreckt. Die autonome Region ist geschichtsträchtig und bietet sich super für einen Roadtrip im Camper an. Fahrt die Küste ab und entdeckt gleichzeitig die reiche Kultur und die leckere Küche dieses Teils Spaniens und Frankreichs. Jene Strecke gehört übrigens seit den 70ern – den Gründungsjahren der europäischen Surfszene – zu den Surfing-Must-Dos. Als absoluter Klassiker unter Surfern gehört sie natürlich nicht unbedingt zu den Geheimtipps, wodurch man sich schnell inmitten einer Surf-Community wiederfindet und um die eine oder andere Welle wetteifern muss.Perfekte Voraussetzungen zum Campen und Surfen an Frankreichs Atlantikküste
Im französischen Teil des Baskenlandes sind es vor allem die kilometerlangen Strände der Atlantikküste, die mit besten Bedingungen für alle Schwierigkeitsgrade Surfer aus der ganzen Welt anziehen. Ihr könntet etwa in Frankreich ein Wohnmobil mieten und direkt die langen Küstenabschnitte erkunden. Außerdem ist Frankreich als passionierte Camper-Nation hervorragend mit Camping- und Stellplätzen ausgestattet. Es sollte also keine Schwierigkeit darstellen, einen passenden Platz für das Wohnmobil in der Nähe eines guten Surfspots zu finden. Lediglich einige Reservierungen sind während der Hochsaison ratsam.

Wellen, Natur und baskische Kultur in Spanien
Folgt ihr der Küste weiter gen Süden, seid ihr bald im spanischen Teil des Baskenlandes. Mit dem Wohnmobil geht es nach San Sebastián beziehungsweise Donostia, wie die Stadt von den Einheimischen genannt wird. Von den drei Sandstränden ist nur La Zurriola wirklich surfbar. Dort brechen vor allem zur Mid-Tide, also bei mittlerem Wasserstand, großartige Wellen über den Sandbänken. Auch wenn es um Kultur und Festivals geht, kann sich San Sebastián sehen lassen. Ende Juli findet das Jazz-Festival Jazzaldia und eine ganze Woche im August die Semana Grande statt, ein einwöchiges Straßenfest mit jeder Menge Musik. Nach einem Tag im Wasser und am Strand kann man zu dessen Höhepunkt den Blick über einen von Feuerwerk erleuchteten Nachthimmel schweifen lassen. Wer zeitig genug am Playa de la concha ist, um noch einen Platz zu ergattern, kann den Feuerwerkswettbewerb in atemberaubender Kulisse genießen.
Das Surf-Mekka Europas: Von Nord nach Süd in Portugal
Portugal mag das Land Europas sein, wenn man einen Surftrip unternehmen möchte. Wer das Land im Zuge einer umfassenden Europareise besucht, kommt direkt von Spanien, etwa über Asturien, und bahnt sich seinen Weg weiter der Sonne entgegen. Man kann natürlich auch direkt in eine der größeren Städte fliegen, dann in Portugal einen Camper mieten und von dort die Straßen und Wellen des Landes erobern. Die Optionen für Routen sind vielzählig. Entlang der Küste eignet sich fast jedes Stück für einen Roadtrip. Ihr könnt euch einfach einen beliebigen Abschnitt aussuchen und werdet ganz sicher jede Menge Spaß haben.


Surfen auf der Insel: Großbritannien und Irland
Endlose Sandstrände, gleißender Sonnenschein und brütende Hitze – das stellt man sich meistens vor, wenn es um den Surfurlaub geht. Völlig übersehen werden dabei nordische Top-Destinationen, die den alten südlichen Hasen in Sachen Surf-Roadtrips in nichts nachstehen. Dazu gehören zum Beispiel Großbritannien, Irland oder Norwegen. Auch hier kann man wunderbar ein Wohnmobil mieten und sich auf die Suche nach der nächsten guten Welle machen.Kalte Wellen und heißer Tea in England
England ist nicht nur eine wunderschönes Reiseziel für eine Tour im Wohnmobil. Hier ist die aufstrebende Surfszene angesiedelt. Und das vor allem in Cornwall und North Devon. Da die Atlantikküste zu den besten Küstenabschnitten Englands in Sachen Surfen gehört, kann man hier mit konstant guten Bedingungen rechnen. Dank des Golfstroms herrscht vor allem im Sommer ein angenehmes Klima, das viele Besucher anzieht. Dementsprechend gut ist die Region mit Campingplätzen ausgestattet, was euch als Camper besonders zugute kommt.

Nicht nur Kilt und Dudelsack: Schottland als Surfdestination
Wer es noch rauer möchte, den verschlägt es nach Schottland. Wem bei dem Gedanken an das Land zunächst Dudelsack und Kilt in den Sinn kommen, der wird von der aufkeimenden Surfszene Schottlands überrascht sein. Doch es gibt sie! Eines ihrer Zentren findet ihr zum Beispiel an der Ostküste, südlich von Edinburgh. Genießt zunächst den einzigartigen Charme dieser Stadt und mietet das passende Wohnmobil. Schon düst ihr los zum ersten Stopp: Pease Bay. Hier trefft ihr auf Surfbedingungen, bei denen sich sogar Anfänger auf dem Brett versuchen können.
Allseits gute Bedingungen in Irland
Wenn von Großbritannien die Rede ist, sollte auch Irland nicht unerwähnt bleiben. In dem relativ kleinen Land ist selbst ein ausführlicher Trip lediglich vier bis fünf Stunden lang. Das heißt man ist schnell mal in den Camper gesprungen und en route zum nächsten Surfspot. Außerdem ist die Insel direkt im Atlantik gelegen. Das heißt es herrschen an der Nord-, Süd- als auch Westküste top Bedingungen. Auch wenn die rauen Winde des hohen Nordens die Wellen manchmal etwas ausfransen, gibt es doch ausreichend geschützte Buchten, in denen ihr euch nach Belieben in schönen Wellen austoben könnt.
Norwegen: Surfen im hohen Norden
Wem das immernoch nicht nördlich genug ist, den verschlägt es nach Norwegen. So sehr es auch verwundern mag, hier gibt es ebenfalls eine florierende Surf-Szene! Klar, in Norwegen kann man sich nicht einfach in lauwarme Wellen stürzen, wie vielleicht in südlich gelegenen Destinationen. Dafür kann das Land neben einer aufblühenden Surfkultur vor allem mit einzigartigen Abenteuern, menschenleeren Wellen sowie einer landschaftlichen Schönheit punkten, die sich auf unvergleichliche Weise mit dem Camper erfahren lässt. Während in den Sommermonaten bis zu 17 Grad Wassertemperatur möglich sind, wird es im Winter eisig kalt. Norwegen ist einer der nördlichsten Punkte Europas, an denen man surfen kann. Dementsprechend frostig kann es werden. Doch wer in einen guten Neoprenanzug investiert, dem kann selbst dies nichts anhaben.
Kalifornien: Den Sonnenstaat im Camper erkunden
Außerhalb Europas ist natürlich Kalifornien eines der ultimativen Surf-Reiseziele – ganz besonders im Camper! Denn in den USA reist es sich aufgrund der langen Entfernungen vor allem im Auto gut. Hier verschmilzt das Gefühl der Freiheit auf nicht enden wollenden Straßen entlang der gesamten Küste mit dem ultimativen Surf-Erlebnis. Auch die Surfspots scheinen entlang der 2.000 kalifornischen Küstenkilometer nahezu zahllos zu sein. Damit man nicht gleich von dem schieren Überangebot der Möglichkeiten erschlagen wird, kann es sich lohnen, den Fokus zunächst auf einen Abschnitt zu legen. Ein Beispiel wäre etwa der Westcoast Highway 1, den ihr auch ohne Surfbrett einmal im Leben entlang fahren solltet. Insbesondere der Abschnitt des Pacific Coast Highway zwischen LA und San Francisco ist für atemberaubende Anblicke entlang der Straße bekannt. Wenn einem dann auch noch die leidenschaftliche Verbundenheit mit den Ozean umtreibt, steht einer traumhaften Erfahrung nichts mehr im Weg. Denn der Pazifik liegt euch hier zu Füßen.

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